Eine digitale Signatur ist eine Art digitale Unterschrift. Besonders wichtig ist dies z.B. bei der Abwicklung von Online-Geschäften, bei der Beweissicherung oder bei virtuellen Amtsgängen.
Digitale Signaturen basieren auf asymmetrischen Kryptosystemen und verwenden folglich ein Schlüsselpaar, das aus einem geheimen und einem öffentlichen Schlüssel besteht. Diese Schlüssel werden im deutschen Signaturgesetz als Signaturschlüssel und Signaturprüfschlüssel bezeichnet. Oftmals findet man dafür die englischen Bezeichnungen Private Key und Public Key.
Es werden je nach Sicherheitsstufe drei Arten von Signaturen unterschieden: die einfache Signatur, die fortgeschrittene Signatur und die qualifizierte digitale Signatur. Die qualifizierte digitale Signatur bietet die höchste Sicherheit und ist die einzige, die der eigenen Unterschrift gleichgesetzt werden kann. Zur Beweissischerung wird die qualifizierte Signatur mit einem Zeitstempel versehen.
Die elektronische Signatur gewährleistet die Unverändertheit (Integrität) der Daten und die Identität des Versenders (Authentizität). Mit der elektronischen Signatur werden Manipulationen am Inhalt erkennbar. So lassen sich Sender und Empfänger einer Nachricht eindeutig identifizieren.
Weitere Informationen finden Sie zB. unter digitale-signatur.edulab.de oder der Wikipedia Enzyklopädie