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So gelingt die Arbeit...! Hilfreiche Tipps für Diplom/Master/Bachelor-Arbeiten 2010/01
Vor Beginn der ArbeitThema nach Interesse wählen Als erstes sollte nach Möglichkeit ein Thema im eigenen Interesse gewählt werden, denn zugeteilte Themen haben oft wenig Bezug zum Autor und können sich demotivierend in der Bearbeitung auswirken. Aufgabenstellung formulieren Wenn nun die Themenwahl gefallen ist, muss eine klare Aufgabenstellung entworfen und ausformuliert werden, sodass das Ziel der Arbeit verdeutlicht wird und ersichtlich ist. Diese sollte dann ausgedruckt und am Hauptarbeitsplatz gut sichtbar angebracht werden, sodass das Ziel der Arbeit stets präsent ist und die Gefahr der Themenabweichung verringert wird. Auf Unabhängigkeit achten Weiterhin ist bei dem Thema darauf zu achten, dass es weitgehend unabhängig von externer Hilfe zu bearbeiten ist, da die Betreuer häufig wenig oder keine Zeit haben, sodass die Bearbeitung nicht voran geht und unnötig Zeit verschwendet wird.
Während der ArbeitFormatvorlagen nutzen Die Bearbeitung des Arbeitsdokuments sollte auf Formatvorlagen basieren (soweit man Word oder Open Office benutzt). So können verschiedene Verzeichnisse (Inhaltsverzeichnis, Abbildungsverzeichnis etc.) automatisch aktualisiert und müssen nicht manuell angepasst werden, was sehr viel Zeit und Nerven spart. Wenn keine Erfahrung im Umgang mit Formatvorlagen besteht, sollte die Zeit für die Erlernung dafür unbedingt investiert werden, es lohnt sich! Gliederung erstellen Als erstes sollte eine grobe Gliederung erstellt werden, welche dann detaillierter ausgeführt wird. Dabei ist zu beachten, diese logisch, systematisch und verständlich aufzubauen und einen „roten Faden“ durch die Arbeit hindurch erkennen zu lassen. Projektplan erstellen Um den Überblick zu bewahren, sollte ein kompakter Projektplan mit Angabe der Wochen und durchzuführenden Tätigkeiten erstellt und stets aktualisiert werden. Parallel schreiben Auch bei praktischen Arbeiten sollte von Anfang an und nicht erst am Ende mitgeschrieben werden, da die Zeit dafür oft zu gering bemessen wird und die Qualität der Dokumentation darunter leidet. Literaturquellen sauber dokumentieren Die Literaturquellen sollten von Anfang an sauber dokumentiert (Autor, Titel, Erscheinungsjahr, ggf. Verlag, ggf. Internetadresse usw.) werden, das spart Zeit, die man am Ende für die Korrektur benötigen wird. Aussagekräftige Abbildungen einbinden Da Bilder mehr als tausend Worte sagen, sind aussagekräftige Abbildungen eine Bereicherung für die Arbeit und bieten dem Leser eine abwechslungsreiche Erläuterung des Sachverhalts. Dabei ist ein Vektorgrafikformat zu empfehlen, damit es beim Druck noch gut aussieht. Powerpoint hat sich hier als echter Allrounder erwiesen, mit dem man sehr leicht sehr gute Grafiken produzieren kann. Mit Corel Draw oder Adobe Illustrator kann man noch bessere Qualität erzielen, aber dafür sind die teuer und der Aufwand für die Erstellung ist sehr viel höher. Backups erstellen Damit die Arbeit nicht verloren geht, sollten jeden Tag Backups (sei es auf USB-Stick, auf einer externen Festplatte oder im Internet) gemacht werden. So ist bei Verlust der Daten stets eine gesicherte und aktuelle Version der Arbeit vorhanden und die Arbeit muss nicht von vorne begonnen werden oder ist im schlimmsten Fall nicht mehr in der geplanten Zeit fertigzustellen. Deshalb ist es empfehlenswert, kurz vor der Abgabe sogar stündliche Backups anzulegen. Im Krankheitsfall Attest einholen Wenn die Bearbeitung durch eine Krankheit verzögert wird, sollte unbedingt ein Attest eines Arztes eingeholt werden, sodass die verlorene Zeit notfalls angehängt werden kann. Korrektur lesen lassen Vor der Abgabe sollte die Arbeit von mindestens einer weiteren Person, am besten von jemandem mit dem gleichen Ausbildungsniveau, durchgelesen und auf Verständlichkeit und Fehler geprüft werden. Um den Korrekturlesern überflüssige Arbeit zu ersparen, sollte vorher die Rechtschreibprüfung über die Dokumentation laufen gelassen werden.
Bei Abgabe der ArbeitZusätzliche CD abgeben Eine CD mit der Arbeit im PDF-Format sowie dem Original-Format, evtl. Quellcode, Bilder usw., eingefügt am Ende ist ein schöner Zusatz und komplettiert die gebundene Arbeit. |