.NET-Migration einer VB6-Anwendung

Migration einer VB6-Anwendung in eine ASP.NET-Webanwendung

eWorks hat im Auftrag der Warmbier + Kegler GmbH die VB6-basierte Desktop-Anwendung „PGT® 2000 Manager” nach VB.NET migriert und im Anschluss die Funktionalität der WinForms-Anwendung in eine ASP.NET-Webanwendung portiert.

Die Softwarepakete „PGT® 2000 Manager” und „PGT® 2000 Viewer” dienen der Administration und Auswertung von „PGT® 2000”-Geräten, die der Auftraggeber zur Messung von elektrischen Personenableitwiderständen mit Handgelenk- und / oder Schuhwerk-Erdung vertreibt. Beide Software-Lösungen wurden ursprünglich vom Auftraggeber selbst auf Basis von Microsoft VisualBasic 6, Crystal Reports und Microsoft Access programmiert und weiterentwickelt. Durch die fortwährenden Erweiterungen entstand über Jahre hinweg der Bedarf für eine Neugestaltung der Applikationen, der durch den 2008 weggefallenen Hersteller-Support für Visual Basic 6 weiter verstärkt wurde. Durch die zwischenzeitlich gestiegene Bedeutung des World Wide Web (WWW) bestand zudem der Wunsch, den Kunden eine Internet-taugliche Version der Software anzubieten. eWorks wurde beauftragt, ein Konzept zur Lösung dieser Probleme auszuarbeiten, und anschließend umzusetzen.

eWorks hat den „PGT® 2000 Manager” nach .NET portiert, dabei wurde wegen seiner VB6-Ähnlichkeit auf VB.NET statt C# zurückgegriffen, um dem Auftraggeber das Verständnis des modernisierten Quellcodes zu erleichtern. Während der Erneuerung wurde der Quellcode durch eWorks einem Refactoring unterzogen, um die zukünftige Wartbarkeit sicherer und kostengünstiger zu gestalten. Die Crystal Reports-Berichtegenerierung wurde im Zuge der Migration beibehalten, aber auf Höhe der Zeit gebracht. eWorks stellte sicher, dass der migrierte Code auch weiterhin die unveränderte Funktionalität leistete, und mit den Schnittstellen aller im Umlauf befindlichen „PGT® 2000”-Geräte zusammenarbeitet, um den Kunden des Auftraggebers eine reibungslose Aktualisierung der Software zu ermöglichen.

Die Entwicklung des Webfrontends erfolgte wegen des Effizienzgewinns einer gemeinsamen, technologischen Plattform mit Hilfe von ASP.NET WebForms, um Gerätenutzern die Pflege per Intranet oder per Internet und VPN zu ermöglichen. Zur Ermöglichung von performanten Datenzugriffen insbesondere in einer Mehrbenutzerumgebung wurde die Datenbank von Microsoft Access nach Microsoft SQL-Server 2008 migriert. Die Benutzerverwaltung der Web-Applikation wurde nach der Konzeption eines Berechtigungskonzepts für die Bedürfnisse des Fernzugriffs in enger Absprache mit dem Auftraggeber neu implementiert.

eWorks hat die Migration der Windows-Anwendung und die Entwicklung der Web-Anwendung eigenverantwortlich durchgeführt, und dem Auftraggeber beide Softwarelösungen inkl. zweier Installationsprogramme übergeben. Nicht mehr vorhandene VB6-Bibliotheksfunktionen wurden durch Nachfolger oder alternative Funktionen ersetzt, das Objektmodell neu strukturiert und der Quellcode ausführlich dokumentiert. Am Ende des Prozesses entstanden innerhalb von 12 Personenmonaten Entwicklungsdauer rund 90.000 Zeilen .NET-Quellcode. Im Anschluss an die Übergabe von Software und Handbuch an den Auftraggeber betreute eWorks diesen bei dem Roll-Out der Updates an dessen Kunden.

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